Ein gelungener Kompromiss bei der Vergabe der 450-MHz-Frequenzen

Erstellt am: 06.11.2020 – Geändert am: 06.11.2020

Quelle: Canva

Die Bundesnetzagentur hat eine Entscheidung bei der Vergabe der 450-Megahertz-Frequenzen getroffen. Die Energiewirtschaft kann die Frequenzen vorrangig nutzen. Polizei und andere Sicherheitskräfte sollen nachrangig zugreifen können.

Zum 31. Dezember 2020 laufen die Frequenznutzungsrechte im Bereich 450 MHz aus und werden anschließend vorrangig für Anwendungen kritischer Infrastrukturen bereitgestellt. So lautet die Entscheidung der Bundesnetzagentur. Mit der Bereitstellung der Frequenzen werden nun die Weichen für die Digitalisierung der Energiewende gestellt. Der Frequenzbereich eignet sich besonder gut zum flächendeckenden und sicheren Funknetzinfrastrukturaufbau in den Bereichen Strom, Gas, (Ab-)Wasser und Fernwärme.

Der energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Joachim Pfeiffer, erklärt dazu:

“Die jetzige Lösung ist ein gelungener Kompromiss. Die Energiewirtschaft kann mit den 450 MHz Frequenzen ihr Netz so aufbauen, wie sie es braucht. Die kritische Infrastruktur der Energiewirtschaft ist somit prioritär abgesichert. Gleichzeitig stehen die nicht genutzten Frequenzen nachrangig der BOS zur Verfügung.”

 

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