Ein erster Schritt hin zur Normalität

Erstellt am: 30.04.2021 – Geändert am: 30.04.2021

Gute Nachrichten in der Pandemie: Bund und Länder haben sich beim Impfgipfel am vergangenen Montag darauf verständigt, einige Beschränkungen für Geimpfte und Genesene aufzuheben. Außerdem soll die Impfpriosierung ab Juni abgeschafft werden. Das Wichtigste zusammengefasst.

Vollständig Geimpfte und von einer Infektion Genesene sollen einige Freiheiten zurückerhalten, die vorher nur für negativ Getestete galten. Demnach müssen sie in Zukunft keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen, wo dies bisher verlangt wurde. Dies gilt etwa beim Friseurbesuch oder beim Shoppen. In manchen Punkten erhalten sie sogar mehr Freiheitsrechte zurück als negativ Getestete: Geimpfte und Genesene sollen Alten- und Pflegeheime besuchen dürfen und von der Quarantänepflicht bei der Einreise nach Deutschland befreit werden. 

Die Impfpriorisierung soll ab Juni aufgehoben werden. Das bedeutet, spätestens ab diesem Zeitpunkt kann jeder, unabhängig von Alter und Vorerkrankungen, einen Impftermin vereinbaren. Bund und Länder werden in den kommenden Wochen abschließend darüber entscheiden. 

Hierzu erklärt der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer: “Mittlerweile deutet vieles darauf hin, dass von Geimpften nur noch ein sehr geringes Infektionsrisiko ausgeht. Damit ist es dringend geboten, dieser Gruppe bei passender Inzidenz ihre Grundrechte zurückzugeben. Das ist ein wichtiger Schritt hin zur Normalität. Denn nicht Privilegien sind das Abnormale, sondern die Freiheitseinschränkungen.”

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