Corona, Wirtschaft, Bildung und Digitales – JoPf unterwegs in Berglen

Erstellt am: 13.11.2020 – Geändert am: 13.11.2020

Um sich einen Überblick über die Auswirkungen der Pandemie im heimischen Wahlkreis zu verschaffen, besuchte Joachim Pfeiffer gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Georg Devrikis am vergangenen Donnerstag verschiedene Stationen in Berglen. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens fand der Besuch unter strengen Hygienevorgaben und ohne Besucher statt. Trotzdem zieht der Waiblinger Bundestagsabgeordnete ein positives Fazit und zeigt sich erfreut über den Zusammenhalt und engagierten Umgang mit der Krise vor Ort.

Zu Beginn machte Joachim Pfeiffer Halt im Rathaus. Mit Oberbürgermeister Friedrich sprach er über die wirtschaftlichen Perspektiven und resultierenden Probleme durch die Corona-Pandemie in der Region sowie die Digitalisierung von Bildung und Verwaltung im Rems-Murr-Kreis.
Anschließend ging es nach Kottweil, wo der Waiblinger Bundestagsabgeordnete die Einrichtungen der AVB Recycling, einer Gesellschaft zur Aufbereitung und Verwertung von Baustoffen, besuchte. Dort tauschte er sich mit den Verantwortlichen über das Potenzial des Recyclings in der Energiewirtschaft aus, das ein wichtiges Zukunftsfeld im Kampf gegen den Klimawandel ist. Das Problem: Solange der Energieaufwand höher ist als bei der Neugewinnung bestimmter Materialien, fehlt jeder Anreiz fürs Recycling. Gleichzeitig ist für die Ökobilanz nichts gewonnen. Deshalb gelte es jetzt neue innovative Techniken und Verfahren zu entwickeln, meint Pfeiffer. 
Im Anschluss standen Gespräche über die Zukunft des digitalen Lernens und Lehrens in der örtlichen Nachbarschaftsschule auf der Agenda. Joachim Pfeiffer informierte sich bei Rektor Jörg Ziegler über den Fortschritt des interaktiven und digitalen Unterrichts in Zeiten von Corona. Die Digitalisierung der Schulen wird dabei vom Bund unterstützt und so deutlich beschleunigt. Erst kürzlich erhielten zehn Schulen in Pfeiffers Wahlkreis Waiblingen eine Förderzusage von rund einer Million Euro.

Der Rems-Murr-Kreis ist nicht nur Vorreiter bei der Digitalisierung, sondern auch eine Gründerregion. Deshalb ging es abschließend noch zu den jungen Unternehmern von „Erichs Gin“ und „I love Mauldasch“. Beide Unternehmen produzieren hochwertige Produkte und tragen die schwäbische Kultur aus dem Ländle in den Rest der Republik. Natürlich waren die Herausforderungen der Corona-Pandemie auch hier das Topthema. Besonders beeindruckend fand der Waiblinger Bundestagsabgeordnete, wie sich die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit auf die neue Situation eingestellt hatten. So beschritten die Gründer von “I love Mauldasch” ganz neue Wege. Mit der Maultasche in der Büchse bringen sie das Nationalgericht der Schwaben jetzt nach ganz Deutschland. Der Vorteil der Dose liegt auf der Hand: Die Maultaschen müssen nicht gekühlt werden. Ein Paradebeispiel für Unternehmertum und Innovationsgeist in Zeiten der Pandemie. Auch über die Chancen für junge Unternehmen mit innovativen Ideen in der Region wurde deshalb intensiv gesprochen.

Joachim Pfeiffer zieht ein positives Feedback zu seinem Vor-Ort-Termin in Berglen. Das kluge Krisenmanagement und der engagierte und einfallsreiche Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie freuen den Waiblinger Bundestagsabgeordneten:

“Die Unternehmer und Bürger aus Berglen lassen sich nicht unterkriegen. Die guten Anregungen und verständlichen Bedenken nehme ich mit nach Berlin und werde sie in die parlamentarische Arbeit einfließen lassen. Dabei geht es insbesondere darum, Hilfen zielgerichteter zu gestalten. Sie müssen dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.”

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