Deutschland schließt Ausbildungspakt mit Ägypten

Erstellt am: 20.10.2017 – Geändert am: 20.10.2017

Duale Ausbildung als Exportschlager

Deutschland und Ägypten verstärken ihre Zusammenarbeit im Bildungs- und Ausbildungsbereich mit einem neuen Ausbildungspakt. Denn berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein Schlüssel für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie für Investitionen. 5.500 ägyptische Fachkräfte sollen in Kooperation mit Siemens in den nächsten Jahren im Rahmen einer strategischen Berufsbildungsallianz in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik ausgebildet werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mit dem ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi vergangene Woche.

Bereits heute haben rund 50.000 Berufsschülerinnen und -schüler vom deutschen Engagement im Ausbildungsbereich in Ägypten profitiert. Über 100 Berufsschulen wurden modernisiert. Mit dem gemeinsamen Ausbildungspakt, der in den nächsten Monaten auf den Weg gebracht werden soll, leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Ägypten. Vorgesehen ist auch eine Verstärkung der Lehrerausbildung mit deutscher Unterstützung.

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