Deutschland ist Top-Innovationsstandort

Erstellt am: 17.02.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Die Expertenkommission Forschung und Innovation hat ihr 10. Jahresgutachten an Kanzlerin Merkel übergeben. Deutschland gehört zu den fünf innovativsten Ländern der Welt, insbesondere nachdem es gelungen ist, das 3-Prozent-Ziel zu erreichen. Drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts wenden Wirtschaft, Politik und Wissenschaft inzwischen für Forschung und Entwicklung auf. Die Kommission regte an, als neues Ziel 3,5 Prozent bis 2025 anzustreben. Kernelement der Innovationspolitik ist die Hightech-Strategie, in der seit über zehn Jahren Spitzenforschung gerade im Hinblick auf eine baldige Umsetzung der Ergebnisse gebündelt wird. Durch die Exzellenzinitiative fördert die Bundesregierung Hochschulen und schafft mit dem Pakt für Forschung und Innovation Planungssicherheit und stetigen finanziellen Zuwachs für die außeruniversitäre Forschung. Beim digitalen Wandel hinke die deutsche Forschungsförderung nach Ansicht des Expertengremiums hinterher. Der EFI-Vorsitzende Dietmar Harhoff betonte, mit der Umsetzung einer auf die Digitalisierung ausgerichteten Förderpolitik sollte in der neuen Legislaturperiode unmittelbar begonnen werden.

Seit vielen Jahren fordern die Experten eine steuerliche Förderung betrieblicher Forschungsanstrengungen. Im Jahresgutachten 2017 legten sie auch konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung der Förderung vor. Die Bundeskanzlerin begrüßte die Vorschläge und sagte zu, besonders im Hinblick auf kleine und mittlere Unternehmen etwas zu unternehmen.

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