Deutsch-amerikanische Freundschaft auf Augenhöhe

Erstellt am: 13.11.2020 – Geändert am: 13.11.2020

Quelle: Canva

Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in den USA war mit Spannung erwartet worden. Die amerikanischen Wähler haben Joe Biden und Kamala Harris in einer konfliktreichen Zeit das Vertrauen und eine große Verantwortung übertragen. „Jetzt werden die Weichen neu gestellt“, betont Joachim Pfeiffer und erklärt: „Die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Die Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland als Teil der Europäischen Union müssen nun wieder eng zusammenrücken, um diese zu bewältigen“.

Die Herausforderungen sind vielfältig: Corona-Pandemie, Protektionismus, Erderwärmung und Terrorismus. Nur gemeinsam lassen sich diese schweren Prüfungen lösen. Angesichts einer weltweit leidenden Wirtschaft sei zudem gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich auch für eine offene Weltwirtschaft und freien Handel einzusetzen, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer.

Gemeinsam für Freiheit und Demokratie

Diese Woche erinnerte Deutschland an den Mauerfall. Ein Jahr später folgte die Deutsche Einheit. Ein Tag, der ohne das Vertrauen der Amerikaner nicht möglich gewesen wäre. "Dafür wird Deutschland immer dankbar sein", betonte Joachim Pfeiffer. "Wir Deutschen haben mehrfach erlebt, welche Rolle die Vereinigten Staaten von Amerika für die Freiheit und die Demokratie in der Welt spielen", hob Pfeiffer hervor.

Dennoch warnt er vor falschen Erwartungen: Mit einem Präsidenten Biden würden zwar Umgangston und Atmosphäre pfleglicher, doch gleichzeitig würde auch dieser eine klare Interessenpolitik betreiben. “In der amerikanischen Gesellschaft herrscht die allgemeine Meinung vor, dass ihr Land Leistungen.

Mehr Verantwortung für eine gute gemeinsame Zukunft

In der Wahl sieht der Waiblinger Abgeordnete die Chance auf einen Restart für das deutsch-amerikanische Verhältnis. Fest steht: Die USA sind und bleiben der engste Verbündete. Das bedeutet aber auch, dass Deutschland und Europa deutlich mehr Eigenverantwortung übernehmen müssen. Deshalb seien insbesondere Versprechen wie das Zwei-Prozent-Ziel für den Verteidigungshaushalt endlich einzuhalten, mahnt Pfeiffer. „Wichtig ist jetzt ein geordneter Machtübergang in Washington, damit unsere transatlantische Freundschaft wieder in die richtigen Bahnen gelenkt wird und verloren gegangenes Vertrauen wiederhergestellt werden kann.”

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