Der Start-up-Standort Deutschland wird weiter gestärkt

Erstellt am: 11.12.2020 – Geändert am: 12.12.2020

Quelle: Canva

Bundeswirtschaftsministerium und der Europäische Investitionsfonds (EIF) stocken den gemeinsam verwalteten Dachfonds für junge Unternehmen auf. Mit zusätzlich einer Milliarde Euro beläuft sich dieser nun auf 3,7 Milliarden Euro und verbessert die Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups und junge Unternehmen in Deutschland. Das Programm stammt aus dem European Recovery Program (ERP) und wird seither mit dem EIF verwaltet. 

Hierzu erklärt Joachim Pfeiffer: „Ich freue mich, dass die erfolgreiche Kooperation mit dem EIF fortgesetzt und weiter ausgebaut wird. Mit seiner Expertise trägt der EIF maßgeblich zur Weiterentwicklung des deutschen Wagniskapitalmarktes bei. Die verbesserten Möglichkeiten sind ein wichtiger Schlüssel, um Start-ups in Deutschland nachhaltig zu stärken. Nur durch breite Finanzierungsangebote entstehen innovative Unternehmen, die essenziell für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind.“

Der ERP/EIF-Dachfonds investiert seit dem Jahr 2004 in Start-ups und technologieorientierte Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial und nimmt seitdem eine wichtige Rolle für die Start-up-Finanzierung in Deutschland ein. Im Jahr 2012 haben Bundeswirtschaftsministerium und EIF die gemeinsame Kooperation um den European Angels Fund Germany („EAF Germany“) erweitert. Dieser bietet Kofinanzierungen für Investitionen erfahrener Business Angels. Mit der ERP-EIF Wachstumsfazilität wurde im Jahr 2016 ein drittes Modul etabliert. Dieses stellt Wachstumsfinanzierungen über den Venture Capital Fonds hinaus bereit.

Bereits über 2.000 Investitionen in Start-ups

Bis heute hat der ERP/EIF-Dachfonds über 100 Venture Capital-Fonds und Wachstumsfonds finanziert sowie mit mehr als 50 Business Angels ko-investiert. Auf diese Weise wurden über 2.000 Investitionen in Start-ups begleitet. Das mit anderen Investoren mobilisierte Kapital beträgt weit über 10 Milliarden Euro. Damit hat die Kooperation zwischen ERP-Sondervermögen und EIF im Jahr 2004 nach der Dotcom-Krise maßgeblich zur Stärkung des Wagniskapital-Standortes Deutschland beigetragen. Zu den größten Erfolgen des Programms zählen auch frühphasige Investitionen in Unternehmen, die heute mit Bewertungen über einer Milliarde Euro zu den "Unicorns" zählen.

 

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