Der Mittelstand überzeugt! - Minister Dobrindt

Erstellt am: 20.09.2017 – Geändert am: 21.09.2017

Der Mittelstand überzeugt! - Mechatronisches Cockpit für „Verkehr und digitale Infrastruktur“ mit Bundesminister Dobrindt

Eine Handvoll mittelständischer Unternehmen  hatte sich am Dienstag auf Einladung des Waiblinger Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer zum „Mechatronischen Cockpit“ auf dem Firmengelände der Leonhard Weiss Bauunternehmung in Weinstadt-Beutelsbach eingefunden, um dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, die neusten Entwicklungen in Sachen Elektrofahrzeuge und Digitalisierung aus dem Land der Tüftler und Denker zu präsentieren. Der Bundesminister zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem „kleinen Digitalgipfel“ und der „Innovationskraft“ hiesiger Unternehmen.

Ein Elektro-Omnibus, der im Linienverkehr im Ostalbkreis eingesetzt wird, ein 7,5-Tonner der Firma Elektrofahrzeuge Stuttgart (Efa-S), der mit einem Elektromotor nachgerüstet worden ist oder eine von Leonhard Weiss entwickelte neue, kostengünstige Technik, um Datenkabel in Abwasserrohre zu verlegen - der Bundesminister Alexander Dobrindt zeigt sich bei seinem Besuch im Wahlkreis Waiblingen sichtlich beeindruckt von dem technischen Fortschritt und der Innovationskraft hiesiger Unternehmen. Die Mittelständler müssten sich nicht vor den Entwicklungen der Großkonzerne verstecken. Im Gegenteil, „ich bin ganz begeistert von dem kleinen Digitalgipfel, den Sie für mich organisiert haben. Ihre Ideen verdienen größten Respekt und volle Anerkennung“, so Alexander Dobrindt.

Das mechatronische Cockpit macht deutlich, dass mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Zukunftsthemen wie die Digitalisierung und Elektromobilität ganz vorne mit dabei sind und bereits alltagstauglich zum Einsatz bringen. „Solche Busse wie jener auf dem Hof werden nicht in zehn oder fünf Jahren autonom gesteuert werden, sondern in einer viel kürzeren Zeit“, gibt sich Alexander Dobrindt, überzeugt.

Bei ihrem Rundgang durch die exklusive Ausstellung erhalten der Minister und der CDU-Bundestagsabgeordnete eine Bitte auf den Weg: Weniger Bürokratie. Unnötige Bürokratie belaste die kleinen und mittelständischen Unternehmen ungemein, bremse die wirtschaftliche Betätigung und hemme Innovationen.  

Eine Beschleunigung sei auch bei Straßenbauprojekten in Deutschland dringend geboten, erklärt der Bundesminister am Ende seiner Stippvisite im Remstal. Oft sei die eigentliche Bauzeit kürzer als die vorausgehende Planungszeit. Daher habe er ein sogenanntes Planungsbeschleunigungsgesetz entwickelt, das Einzug in die Vorhaben der anstehenden Legislaturperiode erhalten soll. Auch Investitionen in die Infrastruktur seien gefragt. Hier gäbe es noch erheblichen Nachholbedarf, vor allem für einen Industriestandort wie Deutschland. Der Wille, Projekte zu verhindern, sei hierzulande allerdings groß, sagt Dobrindt, auch mit Blick auf das umstrittene Bauprojekt Nordostring. „Ich rate zum Bau des Nordostrings. Es ist doch klar, dass derjenige, der keinen Ring hat, mehr Verkehr in der Stadt hat. Wer hingegen einen Ring hat, hat auch weniger Verkehr.“

Wieder einmal wird deutlich, was Joachim Pfeiffer bei seiner Begrüßung gesagt und Alexander Dobrindt bei seiner Rede nochmals aufgegriffen hat: Deutschlands wirtschaftliche Erfolgsgeschichte wird vom Mittelstand geschrieben. Ihn zu stärken und seine Innovationen für Zukunftsthemen zu nutzen, sei daher offensichtlich. Aller Negativschlagzeilen zum Trotz, insbesondere auch die Automobilbranche habe Deutschland Wohlstand gebracht.

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