Corona-Virus: Maßnahmen der Bundesregierung I Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Erstellt am: 17.03.2020 – Geändert am: 17.03.2020

Copyright: Markus Schwarze

Neben den aktuellen gesundheitlichen Fragen, die natürlich Vorrang haben, ist die Politik bemüht, auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu kompensieren und wirtschaftliche Brüche zu vermeiden.

Hiermit möchten wir Sie über den vom Deutschen Bundestag am Freitag, den 13.03.2020, beschlossenen Gesetzentwurf zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld sowie das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus, informieren. Den Gesetzentwurf können Sie hier nachlesen. Dieses Paket soll fortlaufend weiterentwickelt werden.

Grundsätzliche Fragen zu Liquiditätsbeihilfen richten Sie bitte immer zuerst an Ihre Hausbank. Darüber hinaus hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet, die demnächst auf 24 Stunden ausgeweitet werden soll. Diese erreichen Sie unter der Nummer 030 18615 1515. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Dokument "Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" des BMWi.

Der Waiblingen Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer hat bereits folgende Punkte zur Umsetzung angeregt:

  1. Erstens muss geprüft werden, inwieweit die Gewährung von Kurzarbeitergeld auch für nicht organisierte Unternehmen unbürokratisch gehandhabt werden kann.
  2. Zweitens ist zu prüfen, BASEL III außer Kraft zu setzen bzw. andere regulatorische Maßnahmen zu treffen, damit auch jetzt in der Krise Banken bestehende Kreditlinien aufrecht erhalten können.

 

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