Bundeswehr erhöht Hilfskontingent

Erstellt am: 20.11.2020 – Geändert am: 20.11.2020

Quelle: Bundeswehr

Die Bundeswehr erhöht das Kontingent an Soldaten zur Unterstützung in der Pandemie auf bis zu 20.000 Soldaten, kündigte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer an. Die Einsatzkräfte helfen vor allem in den Gesundheitsämtern bei der Kontaktnachverfolgung, stehen aber auch für weitere Aufgaben bereit.

Mit der Erhöhung stockt die Verteidigungsministerin das Angebot um 5.000 zusätzliche Soldaten auf. Hinzu kommen Reservisten und Angestellte in den Bundeswehr-Krankenhäusern. Die Bundeswehr unterstützt bereits jetzt vor allem die Gesundheitsämter bei ihren Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie. Die Soldaten übernehmen zum Beispiel die Kontaktnachverfolgung von Infizierten. Auch in weiteren Bereichen wie etwa bei der Logistik für die Verteilung des Impfstoffs, dem Erstellen von Abstrichen oder bei der Versorgung von Kranken in Bundeswehr-Hospitälern könnten die Soldaten helfen.

Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer, der stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss ist, zeigt sich dankbar für das Engagement der Bundeswehr und erklärt:

„Die Bundeswehrsoldaten und Reservisten leisten in der Corona-Pandemie Außerordentliches und einen wichtigen Dienst für Deutschland. Für ihren Einsatz gebührt ihnen Anerkennung und Dank!“

Mehr zur Amtshilfe und den Einsätzen in den einzelnen Bundesländern lesen Sie hier bei der Bundeswehr.

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