Bundesregierung lässt den Mittelstand nicht im Stich

Erstellt am: 30.03.2021 – Geändert am: 01.04.2021

Seit dem Beginn der Pandemie haben deutsche Unternehmen Zugang zu zahlreichen Förderungen erhalten. Die Corona-Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben sich dabei als erfolgreiches Kreditmittel für mittelständische Unternehmen erwiesen. Daher haben die Bundesregierung und die KfW die Hilfen jetzt nochmal ausgebaut und erweitert. 

Die Bundesregierung und die KfW verlängern das KfW-Sonderprogramm bis zum 31. Dezember 2021. Gleichzeitig werden die Obergrenzen der im Rahmen des Programms gewährten Kredite zum 1. April 2021 erhöht. Das soll den von der Coronapandemie betroffenen Unternehmen Planungssicherheit und Kreditspielraum für Investitionen und Betriebsmittel verschaffen.

Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Joachim Pfeiffer begrüßt die Änderung: “Die Bundeshilfen der KfW leisten einen entscheidenden Beitrag, um die deutsche Unternehmensvielfalt zu sichern und unterstützen insbesondere das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: den Mittelstand. Der Ausbau der Hilfen unterstützt weiterhin stark betroffene Unternehmen und verlängert ihnen die Brücke aus der Krise.”

Die Änderungen im Überblick:

1. Das KfW-Sonderprogramm, inklusive des KfW-Schnellkredits, wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert (bislang bis zum 30. Juni 2021 befristet).

2. Im KfW-Schnellkredit für Kleinbeihilfen betragen die Kreditobergrenzen künftig
für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 1,8 Mio. Euro (bisher 800.000 Euro),
- für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,125 Mio. Euro (bisher 500.000 Euro),
für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 675.000 Euro (bisher 300.000 Euro). 

3. Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.

4. Im KfW-Unternehmerkredit und European Recovery Programm(ERP) -Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als 6 Jahren wird die Kreditobergrenze von bisher 800.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro erhöht.

5. Die Maßnahmen werden von der KfW zum 1. April 2021 umgesetzt.

Die KfW-Corona-Hilfe steht Unternehmen zur Verfügung, die den Vorgaben des „Temporary Framework“ entsprechend nachweislich vor Ausbruch der Corona-Krise noch nicht in Schwierigkeiten waren. Eine Finanzierung von Unternehmen in Schwierigkeiten oder ohne tragfähiges Geschäftsmodell ist ausgeschlossen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der KfW.

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