Bundesförderung für Fellbacher Kubus e.V Projekt

Erstellt am: 22.09.2020 – Geändert am: 24.09.2020

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Der Bund fördert das vom Fellbacher Kubus e.V. ins Leben gerufene Projekt “Mutadamin - Tafel to go” im Rahmen des Sonderprogramms “Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.”

Das Projekt “Mutadamin - Tafel to go” versorgt Menschen, die auf die Unterstützung der Tafel bereits angewiesen waren oder aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind. Direkt und unbürokratisch erhalten so Hilfsbedürftige verschiedene Grundnahrungsmittel und Drogerieartikel sowie Tafelgutscheine. Als besondere Aktion werden zudem Gutscheine für ein internationales/schwäbisches Menü verteilt, zu dessen Verzehr die Bedürftigen bei Interesse abgeholt und auch wieder heimgefahren werden. Die Einkäufe und Lieferungen werden dabei ehrenamtlich von Jugendlichen mit Fluchterfahrung übernommen.

Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer freut sich über die Bundesunterstützung in seinem Wahlkreis:

 „Die Corona-Pandemie hat besonders auch Hilfsbedürftige getroffen. Die ehrenamtlich getragene Nahversorgung steht hier vor neuen Herausforderungen. Dazu zählt auch die Versorgung mit Lebensmitteln, denn Schutzausrüstung und Vorkehrungen zur Einhaltung der Abstandsregelungen benötigen extra Ressourcen. Doch eines steht fest: Hilfsangebote insbesondere zur Lebensmittelversorgung sind existenziell. Deshalb freue ich mich, dass es Projekte wie Mutadamin gibt. Die Förderung stellt nun sicher, dass dieses gesellschaftliche Engagement weitergeführt und ausgeweitet werden kann.”

 

Hintergrund:

Die Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE). Ziel des BULE ist es, ländliche Regionen als attraktive Lebensräume zu erhalten und dazu beizutragen, dass Menschen auch in Zukunft gut auf dem Land leben und arbeiten können. Im Rahmen des BULE fördert das BMEL Modellprojekte und -regionen, Wettbewerbe, Forschung und Wissenstransfer.

Das Ziel der Sondermaßnahme ist es, ehrenamtliche Initiativen zu unterstützen, die in ländlichen Räumen in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind und die in Folge der COVID-19-Pandemie vor besonderen Herausforderungen stehen. Auch wenn zwischenzeitlich viele Kontaktbeschränkungen wieder aufgehoben wurden, müssen immer noch eine Vielzahl von weiterhin bestehenden Auflagen und neue Rahmenbedingungen eingehalten werden. Das führt zu erheblichen Einschränkungen sowie zusätzlichen Aufwendungen und Kosten, die mit der Förderung abgefedert werden sollen.

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