Bund gibt Geld für mehr Beratungsstellen

Erstellt am: 09.08.2018 – Geändert am: 09.08.2018

Quelle: Neue Arbeit Stuttgart

Mit bis zu 399.000 Euro unterstützt der Bund zwei neue EUTB-Beratungsstellen (EUTB = Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) für Menschen mit Behinderung im Rems-Murr-Kreis. Joachim Pfeiffer lobte bei der Pressekonferenz am 08.08.2018 die für Betroffene und Angehörige kostenlose Beratung nach dem Ansatz der Hilfe von Betroffenen für Betroffene: 

„Die zwei neu geschaffenen EUTB-Beratungsstellen im Landkreis Rems-Murr sind längst überfällig. Schließlich sind hier mehr als sieben Prozent der Bevölkerung schwerbehindert bzw. Schwerbehinderten gleichgestellt. Komplexe Leistungen erfordern detaillierte Beratung und tiefgreifende Begleitung. Deshalb freue ich mich, dass die neue Beratungsstelle im Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH ab sofort über Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen im Rems-Murr-Kreis informiert und hierfür vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit bis zu 399.000 Euro unterstützt wird. Die Beratung ist für die Betroffenen und ihre Angehörige unentgeltlich.

Der für mich entscheidende Unterschied zu den lange bewährten Beratungsangeboten der Leistungserbringer und Leistungsträger ist allerdings der Ansatz einer Beratung von Betroffenen für Betroffene. Damit bietet die EUTB effektive Hilfe aus erster Hand. Das stärkt vor Ort die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und unterstützt sie dabei, ihr Leben nach ihren persönlichen Wünschen zu gestalten.“

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