Brexit – Die politische Achterbahnfahrt geht weiter

Erstellt am: 18.01.2019 – Geändert am: 18.01.2019

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Am Dienstag stimmte das britische Unterhaus gegen den mit der EU verhandelten Austrittsvertrag. Das Ergebnis der Abstimmung kam nicht unerwartet, und doch macht es rat- und sprachlos. Eine Lösung der Brexit-Problematik scheint damit noch schwieriger als jemals zuvor. Am 29. März droht nun ein ungeregelter Brexit, der am Ende nur Verlierer kennt und mit verheerenden Folgen für die Menschen und Unternehmen in Europa, insbesondere aber im Vereinigten Königreich einhergehen kann.

Nach ihrem überstandenen Misstrauensvotum nahm Premierministerin Theresa May in den letzten Tagen Gespräche mit der Opposition auf, um gemeinsam nach Möglichkeiten für einen Konsens zu suchen. Bis kommenden Montag muss sie einen Plan B vorlegen, über den das britische Unterhaus dann am 29. Januar abstimmen soll.

CDU und CSU lehnen Nachverhandlungen, wie sie von mancher Seite gefordert werden, weiterhin ab. Die Union setzt nun auf die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein im britischen Unterhaus, sodass am Ende eine Lösung gefunden wird, die den Schaden für Europäer und Briten so gering wie möglich hält.

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