Betriebsrentner werden um 1,2 Milliarden Euro entlastet

Erstellt am: 13.12.2019 – Geändert am: 13.12.2019

Copyright: Christiane Lange

Millionen Betriebsrentner werden um mindestens die Hälfte ihrer Beiträge entlastet. Ab dem 1. Januar 2020 wird ein monatlicher Freibetrag in Höhe von rund 160 Euro eingeführt. Das steigert die Attraktivität der betrieblichen Altersversorgung und stärkt die zusätzliche Altersvorsorge. Am Donnerstag hatte der Deutsche Bundestag abschließend über das „Gesetz zur Einführung eines Freibetrags in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ beraten. Der Beschluss zeigt: Auch Projekte, die nicht im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD verankert sind, werden erfolgreich zu Ende gebracht. Künftig werden die Betriebsrentner in Höhe von 1,2 Milliarden Euro von Krankenversicherungsbeiträgen auf ihre Betriebsrenten entlastet. Diese Entlastung wird im kommenden Jahr vollständig aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds ausgeglichen. Im Jahr 2021 werden 900 Millionen Euro aus der Liquiditätsreserve finanziert, im Jahr 2022 werden es 600 Millionen Euro, im Jahr 2023 300 Millionen Euro sein. Das ist ein ausgewogener Kompromiss, der die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung im Blick behält.

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