Besuch bei der Deutschen Welle

Erstellt am: 19.04.2018 – Geändert am: 19.04.2018

Am Mittwoch dieser Woche war Joachim Pfeiffer zu Gast bei der Deutschen Welle in Berlin. Einem interessanten Gespräch mit dem Intendanten Peter Limbourg, folgte eine Führung durch die Studios, Newszentralen, Kreativitäts-Labs und Maskenräume des weitläufig angelegten Deutsche Welle Areals in der Hauptstadt. Ganz besonders spannend war es, über das neu gestartete Projekt „Deutsch lernen“ zu erfahren. Mit diesem kostenlosen Radioprogramm können Menschen, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind, über unsere Sprache, Gewohnheiten, Traditionen und Kultur lernen. Angesichts der zahlreichen Migranten und Flüchtlingen, die in den letzten Jahren im Rahmen der Europäischen Flüchtlingskrise zu uns gekommen sind, ist dies ein ausgezeichnetes Integrations-Tool, welches kontinuierlich um Inhalte erweitert wird.

 

Zum Abschluss hatte Joachim Pfeiffer einen Auftritt in den 18-Uhr-Nachrichten der Deutschen Welle und unterhielt sich mit dem Moderator Ben Fajzullin zu den EU-Reformplänen des französischen Präsidenten Macrons und die Haltung der Unionsparteien hierzu. In seinen Antworten machte er unmissverständlich klar, dass Europa den Hebel vom Krisenmodus nun endlich umlegen muss zum Zukunftsmodus. Europa sei die kritische Betriebsgröße, weshalb eine Weiterentwicklung auch aus seiner Sicht wünschenswert sei. Daher wäre es falsch, so Pfeiffer, alle Vorschläge von Macron blindlings zurückzuweisen. Vielmehr gälte es, diese zu prüfen und mit den Interessen Deutschlands abzugleichen. „Europa muss mit einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und einer wirtschaftspolitischen Zukunftsagenda weltpolitikfähig gemacht werden. Neben einer klaren Haltung für freien Handel und Multilateralität, gemeinsame europäische Forschungsprogramme sowie die Vollendung des europäischen Binnenmarktes im Energie- und Digitalbereich.“, erklärte der CDU-Politiker. Auf die Frage zu einem gemeinsamen europäischen Währungsfonds, antworte Joachim Pfeiffer: „Bei allen Vorschlägen zur Weiterentwicklung der EU, muss die Devise gelten: Unterstützung nur gegen Reformen.“

 

Die Deutsche Welle ist der staatliche Auslandsrundfunk Deutschlands und Mitglied der ARD, der seine Programme in rund 30 Sprachen in die ganze Welt sendet, um Deutschland bei unseren ausländischen Partnern und Freunden bekannt und nahbar zu machen.

 

Zurück