Auf Weltspitzenniveau

Erstellt am: 06.03.2020 – Geändert am: 06.03.2020

Quelle: Canva

Erstmals hat Deutschland 3,1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben. Das ist eine Topleistung auf Weltspitzenniveau! Damit gehört das Land der Tüftler und Denker zu den fünf Ländern, die weltweit am meisten in FuE und damit in ihre Innovationskraft investieren.

Mit 104,8 Milliarden Euro hat Deutschland im Jahr 2018 so viel Geld für Forschung und Entwicklung (FuE) wie noch nie ausgegeben. Das entspricht 3,1 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), wie das statistische Bundesamt errechnet hat. Damit gehört das Land der Tüftler und Denker zu den fünf Ländern, die weltweit am meisten in FuE und damit in ihre Innovationskraft investieren. Nur Israel, Südkorea, Japan und die skandinavischen Länder geben noch mehr aus.

Damit hat Deutschland das in der Wachstumsstrategie für die Europäische Union „Europa 2020“ festgelegte Ziel eines Anteils von mindestens 3 Prozent am BIP für Forschung und Entwicklung sogar bereits übertroffen. In den Jahren zuvor hatte der Anteil bei 2,9 Prozent gelegen.Insgesamt verteilen sich die Ausgaben, die die Wirtschaft, Hochschulen und der Staat für FuE ausgeben wie folgt: Mit 68,8 Prozent lag der größte Anteil beim Wirtschaftssektor, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen kamen auf 13,5 Prozent und Hochschulen auf 17,7 Prozent.

Insgesamt sind die Investitionen in Forschung seit 2009 um 44 Prozent gestiegen. Das ist ein gutes Zeichen für die Innovationskraft des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland.

 

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