Arbeitslosigkeit im Wahlkreis unter Landes- und Kreisschnitt

Erstellt am: 03.02.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Der Monat Februar begann mit einer guten Nachricht auf dem Arbeitsmarkt. Im Januar 2017 lag die Arbeitslosenquote im Wahlkreis (Schorndorf 3,3%/Waiblingen 3,7%) bei 3,5 % und damit deutlich unter der Quote des Landes Baden-Württemberg (3,9%) und knapp unter der des Rems-Murr-Kreises (3,6%).

Hierzu erklärt Dr. Joachim Pfeiffer:“Die wirtschaftliche Lage im Wahlkreis ist auch im Januar auf einem guten Niveau, was v.a. auch am starken Mittelstand liegt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass aus jahreszeitlichen Gründen die Arbeit im Januar traditionell ansteigt. Dennoch ist die Arbeitslosenquote im Wahlkreis geringer, als in den Januarmonaten der vergangenen Jahre.“

Dr. Joachim Pfeiffer betont allerdings, dass die gute wirtschaftliche Lage jetzt zu Reformen genutzt werden muss: „Es gibt keinen Grund in Selbstzufriedenheit zu verfallen!“

Auch in ganz Deutschland sind Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen. Die Zahl der Erwerbstätigen ist laut Statistischem Bundesamt im Dezember saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 24.000 gestiegen. 43,59 Millionen Menschen waren demnach erwerbstätig. Das sind 233.000 mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit beruht vor allem auf mehr sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Nach der Hochrechnung der BA waren im November 31,72 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 332.000 mehr als ein Jahr zuvor. Betrachtet man die Branchen, so gab es ein kräftiges Plus in den Bereichen Pflege und Soziales sowie Unternehmens- und sonstige Dienstleistungen. Neue Mitarbeiter sind weiterhin gefragt: Im Januar waren 647.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 66.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosigkeit hat im Zuge der Winterpause von Dezember auf Januar um 209.000 auf 2,77 Millionen zugenommen – das entspricht einer Steigerung von acht Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt im Januar 6,3 Prozent. Saisonbereinigt sank sie gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Allerdings waren im Vergleich zum Vorjahr im Januar 143.000 oder fünf Prozent weniger Arbeitslose registriert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,4 Prozentpunkte. Im Vorjahresvergleich ist einerseits die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Menschen aus den aktuellen Zuwanderungsländern – dazu gehören die ost- und südeuropäischen Staaten sowie die nichteuropäischen Asylherkunftsländer – um 247.000 oder 14 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit von Menschen aus den wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern im Januar im Vorjahresvergleich um 87.000 oder 86 Prozent nach oben gegangen. Zu diesen Ländern zählen Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.

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