Afrika: Energiepartnerschaft und Exportinitiative  

Erstellt am: 28.04.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche fand das Deutsch-Afrikanische Energieforum in Hamburg unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) statt. Mit Energiepartnerschaften unterstützt das BMWi ausgewählte Partnerländer beim Aufbau einer nachhaltigen, sicheren und kostengünstigen Energieversorgung. Die Exportinitiative Energie des BMWi unterstützt Anbieter von klimafreundlichen Energielösungen dabei, Auslandsmärkte gerade auch in Afrika zu erschließen. Im Fokus stehen hierbei die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze und Speicher. Das Bruttoinlandsprodukt in Subsahara-Afrika wuchs in den vergangenen Jahren um 5 bis 7 % und lag damit regelmäßig über den weltweiten Wachstumsraten. Mehr Wachstum bedeutet auch mehr Energiebedarf. Deutsche Unternehmen können mit ihren Innovationen und ihrer Expertise zu einer nachhaltigen Energieversorgung beitragen. Sie können die Erfahrungen mit der Energiewende in Deutschland einbringen, um maßgeschneiderte Lösungen für Afrika zu entwickeln. Das Ziel ist eine gleichberechtigte Wirtschaftspartnerschaft mit Afrika auf Augenhöhe. Denn die jahrzehntelange Logik von „Gebern“ und „Nehmern“ geht an der Realität eines prosperierenden Afrika vorbei.
Die Exportinitiative Energie richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Energielösungen im Bereich erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze und Speichertechnologien anbieten. Auch neue Technologien wie Power to Gas oder Brennstoffzellen rücken in den Fokus. Mit dem Programm unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) diese Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland, mit dem Ziel, deutsche Energietechnologien weltweit stärker zu verbreiten. Um den Export von kompletten Energielösungen besser unterstützen zu können, wurden die bisherigen Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zur Exportinitiative Energie zusammengelegt und thematisch erweitert. Die mehrjährig angelegte Förderstrategie pro Zielregion unterscheidet die Exportphasen Marktvorbereitung, Markterschließung und Marktsicherung, für die die Exportinitiative jeweils Förderangebote bereithält.

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