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16.06.2017 - 13:12 Uhr

Härtere Strafen für Einbrecher

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche nimmt in den letzten Jahren stetig zu. Wurden 2005 noch 109.736 Wohnungseinbrüche registriert, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 151.000 an. Das verunsichert die Bürger – zu Recht. Aus diesem Grund hat die CDU/CSU darauf gedrungen, Wohnungseinbruchdiebstahl als Verbrechen einzustufen, denn Einbruch ist kein Kavaliersdelikt. Die Anhebung des Strafmaßes soll Einbrecher abschrecken und dazu beitragen, dass Verfahren nicht mehr so häufig eingestellt werden. Ziel ist es, den Einbruchdiebstahl in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung gesondert und mit verschärftem Strafrahmen von einem Jahr bis zu zehn Jahren unter Strafe zu stellen. Weiter ist angestrebt, dass der minder schwere Fall für den Wohnungseinbruchdiebstahl in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung entfällt. Daneben erhalten Strafverfolgungsbehörden mehr Möglichkeiten zur Ermittlung der Täter. So können sie die ohnehin auf Vorrat gespeicherten Verkehrsdaten abfragen.

Ein Einbruch stellt einen schwerwiegenden Eingriff in den persönlichen Lebensbereich von Menschen dar. Die Opfer sind oft über lange Zeit traumatisiert. Um die Menschen in ihren eigenen vier Wänden so gut wie möglich zu schützen, hat der Bund die Förderung für den Einbau einbruchsicherer Fenster oder Türen ausgeweitet. Bereits Investitionen ab 500 Euro sind jetzt förderfähig. Bislang lag die Mindestsumme bei 2.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses beträgt zehn Prozent der Investition. Bis zu 1.500 Euro Zuschuss sind möglich. Von der Absenkung der Förderschwelle profitieren insbesondere Mieter.

 

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