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12.05.2017 - 16:09 Uhr

Task Force mit Bosnien und Herzegowina gegründet

Anlässlich der 1. Bosnisch-Herzegowinisch-Deutschen Wirtschaftskonferenz am 10. Mai 2017 in Berlin haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die bosnisch-herzegowinische Regierung eine gemeinsame Task Force gegründet. Die Task Force ist eine Plattform, um die Wirtschaftsbeziehungen mit Bosnien und Herzegowina zu stärken. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen soll so das Engagement vor Ort erleichtert werden. Die EU-Perspektive des Landes und die notwendigen Schritte im Annäherungsprozess senden zudem wichtige Signale an deutsche Investoren. Auf der Wirtschaftskonferenz wurden die Chancen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen erörtert und Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation erarbeitet. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner für Bosnien und Herzegowina und wichtiger ausländischer Investor. Das bilaterale Handelsvolumen erreichte 2016 die Höchstmarke von 1,45 Milliarden Euro. Deutschland hat besondere Wirtschaftsbeziehungen mit den Ländern, die sich im Beitrittsverfahren zur Europäischen Union befinden. In diesem Wirtschaftsraum liefern Unternehmen Waren, erbringen Leistungen, beziehen Produkte oder investieren in einem Umfang wie nie zuvor. Mehr als 500 Millionen Einwohner profitieren vom gemeinsamen Markt der Europäischen Union. Die Europäische Union bildet die rechtliche und politische Grundlage für diesen Markt mit seinen Grundfreiheiten des freien Waren- und Dienstleistungsverkehrs, der Kapitalverkehrsfreiheit, der Niederlassungsfreiheit und der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die Gewährleistung dieser Grundfreiheiten konkretisiert sich in der intensiven bilateralen Zusammenarbeit der europäischen Staaten. Bei Kooperationsprojekten der Wirtschaft, Marktinitiativen, der Anerkennung von Berufsqualifizierungen, der Zusammenarbeit in der Dualen Berufsausbildung, dem Austausch von guten Erfahrungen ("Best Practices"), aber auch bei der Beseitigung von Handelshemmnissen sind zunächst jeweils die Staaten gefragt. Dort entstehen die Probleme, dort können sie auch häufig gelöst werden.

Foto: pixelio.de / Julian Nitzsche

 

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