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10.03.2017 - 16:42 Uhr

Deutsche Gespräche mit Mexiko und Slowenien für stärkere Handelsbeziehungen

Im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin fanden in dieser Woche Gespräche zwischen Deutschland und Mexiko sowie Slowenien auf Minister- und Staatssekretärsebene statt. Die deutsch-mexikanischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich sehr gut entwickelt und bieten für Unternehmen in beiden Ländern enormes Potential für die Zukunft. Einen Schwerpunkt der Gespräche bildeten dabei die neuen Entwicklungen in der US-Handelspolitik und ihre möglichen Folgen auch für deutschen Unternehmen in Mexiko. Deutschland und Mexiko sind überzeugt, dass nicht Protektionismus, sondern offene Märkte und verlässliche Handelsbedingungen der richtige Weg sind. Deswegen ist es beiden auch ein wichtiges Anliegen, die derzeit laufenden Verhandlungen der EU mit Mexiko über ein modernisiertes Freihandelsabkommen schnell zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Die Ausfuhren nach Mexiko in 2015 beliefen sich auf 11,1 Mrd. Euro, während Einfuhren aus Mexiko einen Umfang von 4,5 Mrd. Euro hatten. Damit betrug das positive Handelssaldo von Deutschland mit Mexiko 6,6 Mrd. Euro und war damit um 1,2 Mrd. Euro höher als in 2014 und sogar 1,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 2013. Wichtigste deutsche Ausfuhrgüter waren mit 28,6% Maschinen sowie mit 17,5% Kfz und Kfz-Teile. Mexiko ist auf Platz 23 der wichtigsten Länder für deutsche Exporte.

Für deutsche Investoren ist Slowenien zu einem attraktiven Zielland geworden. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Slowenien ist eng und von gegenseitigem Vertrauen gekennzeichnet. Die beiden Länder unterhalten seit über 25 Jahren enge freundschaftliche Beziehungen. Im Gespräch wurde von beiden Seiten die zentrale Wichtigkeit betont, gemeinsam und mit starker Stimme die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen auf EU-Ebene zu vertreten. Dazu gehören Vermeidung unnötiger Bürokratie, ein guter Zugang zu Finanzierung sowie der Erhalt erfolgreicher Strukturen, insbesondere der Selbstverwaltung der deutschen Wirtschaft mit ihrer dualen Berufsausbildung, der Meisterpflicht und der Sozialpartnerschaft. Deutschland ist mit einem Anteil von rund 20 Prozent am Außenhandelsvolumen der mit Abstand wichtigste Handelspartner Sloweniens.  Das bilaterale Handelsvolumen erreichte im Jahr 2016 10,3 Mrd. EUR. Die Einfuhren nach Deutschland aus Slowenien betrugen 5,6 Mrd. EUR (+7,5 % ggü. dem Vorjahr), die deutschen Ausfuhren nach Slowenien betrugen 4,8 Mrd. EUR (+4,9 % ggü. dem Vorjahr). Auch der Tourismus wächst: Die Entwicklung der Besucherzahlen in Slowenien geht seit Jahren stetig nach oben.

 

 

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